Berichte zur Resistenzmonitoringstudie 2010/2011: by unknown

By unknown

Die Anwendung von antibakteriell wirksamen Substanzen in der Veterinärmedizin erfolgt zum einen aus Gründen des Verbraucherschutzes, zum anderen zur Erhaltung der Tiergesundheit. Gleichzeitig führt jeder Einsatz von Antibiotika zur Selektion von bereits bestehenden Resistenzen, auch wird das Entstehen neuer Resistenzmechanismen begünstigt.

Aus diesen Gründen müssen nachhaltig wirksame Managementmaßnahmen ergriffen werden, um den Eintrag von resistenten Bakterien insbesondere durch Lebensmittel liefernde Tiere in die menschliche Nahrungskette möglichst gering zu halten bzw. zu vermeiden. Zur Beurteilung der aktuellen Resistenzsituation und –entwicklung ist die Erhebung valider Empfindlichkeitsdaten für tierpathogene Bakterien erforderlich. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) erhebt diese Daten im Rahmen des Nationalen Resistenzmonitorings (GERM-Vet) seit 2001. Diese Daten ermöglichen es, koordinierende Maßnahmen zu ergreifen und Entscheidungshilfen zur kalkulierten Therapie zu geben.

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Ein Florfenicol-resistentes Isolat vom Kalb wurde im Studienjahr 2011, wie bereits im Studienjahr 2008 geschehen, gefunden. Ergebnisse XNL CEF Ferkel CHL Läufer FFN GEN TET TIL Mastschwein Abb. 21 Resistenzraten von P. multocida beim Ferkel, beim Läufer und Jungsau sowie beim Mastschwein, Indikation: respiratorische Erkrankungen, Studie 2010 Ähnlich wie auch beim Rind erwiesen sich die meisten getesteten Wirkstoffe als hochwirksam. Die Resistenzraten lagen für die therapeutisch bedeutsamen Wirkstoffe meist unter 5 %, einzige Ausnahme war Tetracyclin mit ca.

73 % und für Gentamicin von 23 % bzw. 9 % bestimmt. -Isolaten verschiedener Indikationen konnten keine relevanten Unterschiede im Resistenzverhalten festgestellt werden. 10 Salmonella spp. Tab. 35 MHK90 -Werte von Salmonella spp. 1 Salmonella enterica subsp. -entericaIsolate von Rindern (8 Isolate vom Kalb, 7 Isolate vom adulten Rind) mit Enteritis untersucht (Tab. 81). Auf eine nach Alters- bzw. Produktionsstufen differenzierte Auswertung wurde aufgrund der sehr niedrigen Isolateanzahl für die einzelnen Gruppen verzichtet.

32 Resistenzraten von S. 4 Staphylococcus aureus beim Kleintier In der Studie 2010 wurden 29 Isolate vom Hund und 25 Isolate von der Katze aus der Indikation „Infektionen der Haut“ untersucht (Tab. 88). Aus der Indikation „respiratorische Erkrankungen“ stammten 12 Isolate vom Hund und 17 Isolate von der Katze (Tab. 89). resistente Stämme [%] 2006/2007 64 64 64 64 128 128 128 128 37 66 27 34 Hohe Resistenzraten wurden für Ampicillin (65 %), Penicillin (74 %), Oxacillin (35 %), Amoxicillin/Clavulansäure (32 %) und Erythromycin (28 %) gefunden.

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