Die Euro-Fälscher. Der Wirtschaftskrimi zur neuen Währung by Roel Janssen

By Roel Janssen

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Van Saxenburgh beruhigte sich etwas und Louise erhielt den Auftrag, eine Kleinigkeit zum Essen zu organisieren. Sie besprachen, was ihnen eigentlich über Fälschungen bekannt war. Und wie kamen neue Banknoten eigentlich in Umlauf? Obwohl sie als Banker den ganzen Tag mit Geld umgingen, mussten sie feststellen, dass sie über solche praktischen Dinge kaum etwas wussten. Nur Oscar kannte sich mit solchen Fragen aus. In den letzten sechs Monaten hatte er sich mit nichts anderem beschäftigt als mit der Einführung des Euros.

Nun ergriff er das Wort: »Was wäre denn, wenn wir die ganze Sache einfach für uns behalten würden? Soweit wir wissen, hat niemand einen Schaden gehabt. Es ist nur ein Zufall, dass wir das überhaupt entdeckt haben. Vielleicht sind wir ja auch nur gutgläubig das Opfer eines albernen Scherzes geworden. « »Na ja, was Sie als Scherz bezeichnen…«, sagte Crommelin säuerlich. Abrupt stand er auf und ging zum Fenster. «, fragte Boonzaayer mit rauer Stimme. »Aus dem Tresor hier im Haus«, antwortete Oscar.

Er gab allen Anwesenden beide Scheine und jeder ließ sie sorgfältig durch die Finger gleiten. Ein Zweifel war ausgeschlossen. Louise schenkte noch einmal Kaffee nach. »Das ist nicht gerade günstig für unseren Ruf. Vor allem nicht bei unseren Privatkunden, die absolute Zuverlässigkeit von uns erwarten«, sagte Crommelin leise. Er hasste dramatische Formulierungen. Wenn er »nicht günstig« sagte, meinte er »katastrophal«. »Stellen Sie sich vor«, sagte Boonzaayer, nachdem er als Letzter die Banknoten einer flüchtigen Kontrolle unterzogen und sie achtlos auf den Tisch geworfen hatte, »stellen Sie sich vor, dass es wahr ist.

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