Die Ontologie Franz Brentanos by A. Chrudzimski

By A. Chrudzimski

Das Buch bietet die erste systematische esamtdarstellung der Ontologie Brentanos. Es zeigt, daß es in Brentanos ontologischem Denken drei Perioden gibt: die frühe "konzeptualistische" (1862-1874), die mittlere "deskriptiv-psychologische" (1874-1904) und die späte "reistische" (1904-1917). Diese drei Perioden werden in ihrer Kontinuität und komplizierten Dialektik unter Rückgriff auf unveröffentlichte Manuskripte Brentanos dargestellt. Dabei wird von dem logischen Handwerkszeug der zeitgenössischen analytischen Ontologie Gebrauch gemacht. Das Buch wendet sich nicht nur an Brentano-Forscher, sondern an alle an ontologischen Fragen Interessierten. Die Analysen zur Ontologie der Intentionalität sind insbesondere für Phänomenologen und für Forscher im Bereich der cognitive science von Interesse.

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Consisting of a small group of standard objects or exemplars. ", Price 1953, S. 46 f. (Vgl. die ähnliche Idee in Camap 1928, S. rhe difficulty of impe rfect community" nennt. (Goodman 1966, S. ) Stellen wir uns eine Menge M von drei Gegenständen vor. Der erste Gegenstand ist Fund G, der zweite Gegenstand ist G und H, und der dritte Gegenstand ist Hund F. Zwischen jedem Paar der Gegenstände der Menge M besteht die geforderte Relation der Ähnlichkeit und trotzdem gibt es keine gemeinsam e Eigenschaft, die alle Gegenstände der Menge M haben (außer der trivialen " Eigenschaft", daß sie alle zur Menge M gehören).

H. " (Isagoge, 5) Wir haben hier mit einer der wichtigsten Dichotomien zu tun, die Aristoteles zufolge die systematische Mehrdeutigkeit des Seienden nach sich zieht. (Vgl. Metaphysik, 1017a 24-30) Sowohl substantiale Form als auch Akzidentien können in einem grammatisch wohlgeformten und unter Umständen auch sachlich richtigen Satz von einem Subjekt ausgesagt werden. Sie werden allerdings sehr unterschied lich ausgesagt. h. von einem bereits "fertigen" Seienden) prädiziert, kann die substantiale Form erst von einem durch die höchste metaphysische Abstraktion herauspräparierten unqualifizierten (sozusagen "logischen") Subjekt der Prädikation ausgesagt werden.

Dies bedeutet jedoch nicht bloß, daß sie als F gedacht bzw. sprachlich klassifiziert werden (oder werden können) . Es geht darum, daß eine solche konzeptuelle oder sprachliche Klassifikation richtig wäre. Über diese Probleme werden wir noch im Folgenden sprechen . Einige zusätzliche Probleme der konzeptualistischen Auffassung treten mit aller Deutlichkeit zutage, sobald wir die ontologische Struktur der Begriffe unter die Lupe nehmen. Wenn der Konzeptualismus wirklich eine ontologi sch sinnvoll e Erklärung des Universalienproblems darstellen soll, dann soll die Theorie, die statt Universalien mit Begriffen operiert , entweder wesentlich einfacher sein oder mit einer Art von Entitäten operieren, die ontologisch weniger problematisch oder unserer philosophischen Analyse wesentlich leichter zugänglich sind als allgemeine Price versucht dieses Argument zu entkräften, indem er sich auf eine ausgezeichnete Gruppe von paradigmatischen Fällen beruft .

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