Die Philosophie der Freiheit: Grundzüge einer modernen by Rudolf Steiner

By Rudolf Steiner

Inhalt
Vorrede zur Neuausgabe 1918
Vorrede zur Neuausgabe 1918
I. Teil: Wissenschaft der Freiheit
I. Das bewusste menschliche Handeln
II. Der Grundtrieb zur Wissenschaft
III. Das Denken im Dienste der Weltauffassung
IV. Die Welt als Wahrnehmung
V. Das Erkennen der Welt
VI. Die menschliche Individualität
VII. Gibt es Grenzen des Erkennens?
VIII. Die Faktoren des Lebens
IX. Die Idee der Freiheit
X. Freiheitsphilosophie und Monismus
XI. Weltzweck und Lebenszweck (Bestimmung des Menschen)
XII. Die moralische Phantasie (Darwinismus und Sittlichkeit)
XIII. Der Wert des Lebens (Pessimismus und Optimismus)
Die letzten Fragen
Die Konsequenzen des Monismus
Erster Anhang (Zusatz zur Neuausgabe 1918)
Zweiter Anhang (Vorrede zur 1. Auflage von 1884)

Show description

Read or Download Die Philosophie der Freiheit: Grundzüge einer modernen Weltanschauung. Seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode PDF

Similar german_2 books

Die Dicksten Diätlügen: Warum Diäten Nicht Funktionieren Und Wie Man Trotzdem Abnimmt

KurzbeschreibungAnanas macht schlank, nach 18 Uhr nichts mehr essen führt zur Idealfigur. Mal soll guy nur Kohlenhydrate essen, mal ausschließlich Eiweiß, dann wieder beides, aber strikt getrennt. used to be stimmt eigentlich? Und used to be bringen die gängigen Diäten? Tatsache ist: Bereits nach kurzer Zeit tauchen abgespeckte Pfunde wieder an Bauch und Hüften auf, und zwar noch zahlreicher als vorher.

Prüfungstrainer Physik: Klausur- und Übungsaufgaben mit vollständigen Musterlösungen, 3. Auflage

Mit diesem Klausurtrainer gehen Sie sicher in die Pr? fung. Viele ? bungen zu allen Bereichen der Physik bereiten Sie gezielt auf die Klausur vor. Ihren Erfolg ok? nnen Sie anhand der erreichten Punkte jederzeit kontrollieren. Und damit Sie genau wissen, was once in der Pr? fung auf Sie zukommt, enth? lt das Buch Musterklausuren von vielen Hochschulen!

Extra resources for Die Philosophie der Freiheit: Grundzüge einer modernen Weltanschauung. Seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode

Sample text

In ähnlicher Weise muß der Philosoph, sobald er von dem Vorstellungscharakter der gegebenen Welt überzeugt ist, von dieser sofort auf [85] die dahinter steckende wirkliche Seele überspringen. Schlimmer steht die Sache allerdings, wenn der Illusionismus das Ich an sich hinter den Vorstellungen ganz leugnet, oder es wenigstens für unerkennbar hält. Zu einer solchen Ansicht kann sehr leicht die Beobachtung führen, daß es dem Träumen gegenüber zwar den Zustand des Wachens gibt, in dem wir Gelegenheit haben, die Träume zu durchschauen und auf reale Verhältnisse zu beziehen, daß wir aber keinen zu dem wachen Bewußtseinsleben in einem ähnlichen Verhältnisse stehenden Zustand haben.

Auch unsere Traumbilder interessieren uns so lange, als wir träumen, folglich die Traumnatur nicht durchschauen. In dem Augenblicke des Erwachens fragen wir nicht mehr nach dem inneren Zusammenhange unserer Traumbilder, sondern nach den physikalischen, 58 physiologischen und psychologischen Vorgängen, die ihnen zum Grunde liegen. Ebensowenig kann sich der Philosoph, der die Welt für seine Vorstellung hält, für den inneren Zusammenhang der Einzelheiten in derselben interessieren. Falls er überhaupt ein seiendes Ich gelten läßt, dann wird er nicht fragen, wie hängt eine seiner Vorstellungen mit einer anderen zusammen, sondern was geht in der von ihm unabhängigen Seele vor, während sein Bewußtsein einen bestimmten Vorstellungsablauf enthält.

Der Begriff der Wirkung ruft den der Ursache hervor, und ich suche dann nach dem verursachenden Gegenstande, den ich in der Gestalt des Rebhuhns finde. Diese Begriffe, Ursache und Wirkung, kann ich aber niemals durch bloße Beobachtung, und erstrecke sie sich auf noch so viele Fälle, gewinnen. Die Beobachtung fordert das Denken heraus, und erst dieses ist es, das mir den Weg weist, das einzelne Erlebnis an ein anderes anzuschließen. Wenn man von einer «streng objektiven Wissenschaft» fordert, daß sie ihren Inhalt nur der Beobachtung entnehme, so muß man zugleich fordern, daß sie auf alles Denken verzichte.

Download PDF sample

Rated 4.92 of 5 – based on 47 votes