Es ist ein Junge! Einführung in die Geschichte der by Jürgen Martschukat, Olaf Stieglitz

By Jürgen Martschukat, Olaf Stieglitz

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Dass es sich bei »den Frauen« (und damit freilich auch »den Männern«) keineswegs um monolithische Gruppen handeln konnte, lag auf der Hand. Bereits eine solch simple Geschichte wie diejenige, welche Michael Kimmel über den morgendlichen Blick in den Spiegel erzählt, weist darauf hin, dass unterschiedliche Wahrnehmungsweisen und Normen nicht nur zwischen, sondern auch innerhalb der Geschlechter existieren. Eine universell gesetzte weibliche Erfahrung und Kollektividentität, über Ethnizitäts-, Klassen-, Religions- oder andere Kategorien hin­ weg, erschien spätestens seit den I 990er Jahren definitiv als Irr­ glaube.

Es muss keineswegs von einer Mehrheit von Männern gelebt werden, um von sehr vielen als - möglicherweise unhinter­ fragtes - Orientierungsmuster anerkannt zu werden. Aufgrund sei­ ner Nähe zu gesellschaftlicher Macht und Verfügungsgewalt über Ressourcen können mit Hilfe dieses Ideals andere Männer sowie Frauen marginalisiert bzw. ausgegrenzt werden; es erlaubt aber auch, sich in bewusster Opposition dazu zu positionieren. Auch bei Connell ist diese doppelte Machtentfaltung hierarchisch, für ihn bleibt eine »patriarchale Dividende durch Komplizenschaft« beste­ hen, durch die die Vorrangstellung von Männern gegenüber Frauen insgesamt stabil bleibt [104: CONNELL, 1 00 der dt.

Das sollte dieses Kapitel zeigen. Neben (oder vielleicht bes­ ser: in Verbindung mit) der Frauen- und Geschlechtergeschichte gibt es einen weiteren Faktor, der die Herausbildung einer solchen neuen Männergeschichte geprägt und beeinflusst hat: die inter­ disziplinären Männerstudien. Sie sollen im folgenden Kapitel ein­ gehender beleuchtet und erklärt werden. 13 Vgl. WerkstattGeschichte Heft 6 (1993) und Heft 29 (2001 ); 34: KÜHNE; 1 5 : ERHART/HERRMANN; 9: DINGES; 3 26: SCHMALE; Amerikastu­ dien/American Studies 43,4 ( 1 998); Die Philosophin 1 1, 22 (2000); Pots­ damer Studien zur Frauen- und Geschlechterforschung 4, 1 +2 (2000); Feministische Studien 1 1 ,2 (2000); Österreichische Zeitschrift für Ge­ schichtswissenschaften 1 1 , 3 (2000), Geschichte und Gesellschaft 29,2 (2003) (zum »Krieger«), 47: SCHMALE, um hier nur eine Auswahl zu nennen.

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