Freiraum und Verhalten: Soziologische Aspekte der Nutzung by Wulf Tessin

By Wulf Tessin

Die Publikation besch?ftigt sich mit den sozialen Bestimmungsfaktoren der Nutzung st?dtischer Freir?ume im Kontext von Freizeit und Erholung und thematisiert die Bedeutung des Raumes f?r menschliches Verhalten. Auf dieser foundation werden die Pr?missen der r?umlich-gestalterisch orientierten Landschafts- und Freiraumplanung ideologiekritisch in Frage gestellt, und mit dem Konzept des Freiraumkulturmanagements wird ein genuin sozialwissenschaftlicher Ansatz entwickelt, der nicht die Freiraumgestaltung, sondern das Freiraumgeschehen in den Mittelpunkt des planerischen HandeIns r?ckt. F?r die zweite Auflage wurde das Buch vollst?ndig korrigiert und aktualisiert.

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Also etwa die ersten Parkbesucher, die im Park joggten, die den Rasen betraten, vielleicht sogar jene, die sich erstmals ‚oben ohne’ sonnten. Heute würde man diese Verhaltensweisen schon fast als konformistisch bezeichnen können, damals waren sie innovativ. 3. ; ritualisiertes Verhalten findet sich bisweilen bei sog. Parkbesichtigungen, die viele über sich ergehen lassen, weil es halt auf dem Ausflugsprogramm vorgesehen ist. 4. Desinteresse: Hier steht der Rolleninhaber ebenfalls nicht mehr hinter der Rolle, aber er gibt sich auch keine Mühe mehr, irgendwelchen Erwartungen, die an die Rolle geknüpft sind, gerecht zu werden.

Zu nächtigen und zu lagern, 5. Tonübertragungsgeräte, Tonwiedergabegeräte und Musikinstrumente zu benutzen, sofern andere dadurch gestört werden, 6. Ball zu spielen und Sport zu treiben, sofern Personen gefährdet oder belästigt oder Gegenstände beschädigt werden können, 7. Hunde frei laufen zu lassen, 8. in den Gewässern zu baden oder Hunde baden zu lassen, 9. Handel und Gewerbe jeglicher Art zu treiben, Sammlungen zu veranstalten, sowie zu betteln. Die Benutzung der besonders bezeichneten Liegewiesen, Sportanlagen und Kinderspielplätze richtet sich nach den hierfür geltenden besonderen Bestimmungen.

Hundehalter werden ja in dieser Hinsicht häufig beschimpft und angefeindet; sie können sich also nie ganz sicher sein, ob ihr Tun im Park von allen akzeptiert wird. Ein ähnlicher Konflikt entsteht dann, wenn die an die Rolle gekoppelten Verhaltenserwartungen widersprüchlich sind. B. B. von Leuten, die keine Kleingärtner sind, aber ihn in der Laube besuchen. h. ihm möglichst viel Frei- und Auslauf gönnt. Zugleich wird aber von ihm erwartet, dass die Menschen vom Tier nicht gestört werden. Ein klassischer Rollenkonflikt, wobei hier dann die 29 Bezugsgruppentheorie ins Spiel kommt.

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