Inszenierte Männlichkeit: Körperkult und 'Krise der by Stefan L Brandt

By Stefan L Brandt

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Die Dicksten Diätlügen: Warum Diäten Nicht Funktionieren Und Wie Man Trotzdem Abnimmt

KurzbeschreibungAnanas macht schlank, nach 18 Uhr nichts mehr essen führt zur Idealfigur. Mal soll guy nur Kohlenhydrate essen, mal ausschließlich Eiweiß, dann wieder beides, aber strikt getrennt. was once stimmt eigentlich? Und was once bringen die gängigen Diäten? Tatsache ist: Bereits nach kurzer Zeit tauchen abgespeckte Pfunde wieder an Bauch und Hüften auf, und zwar noch zahlreicher als vorher.

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Und ihre (imaginäre) Autonomie fand dort ihre Gren­ zen, wo sie ihrerseits die Autonomie des Mannes als Familienvater und homo politicus in Frage zu stellen drohte. Wenngleich das sprachliche Dekor der Cult of True Womanhood mit dem ausgehenden 1 9. Jahrhundert an Faszination einbüßte und zusehends einem modemen Verständnis von Weiblichkeit weichen musste, so blieben doch die ideologischen Festen, auf denen die herrschende Moral basierte, weitgehend in­ takt. Dies lässt sich insbesondere für die ökonomischen Grundstrukturen der westlichen Gesellschaftssysteme nachweisen (Kerber 1 988, 9-39).

Dieses Dispositiv ist nicht so sehr an die figurale Prä31 Christine Ann Holmlund hat mit ihrem Aufsatz »Masculinity as Masquerade« ( 1 990) eine interessante Analyse des amerikanischen Gegenwartsfilms vorgelegt, in der der Aspekt der Performativität des Rezeptionsprozesses besondere Beachtung findet (Brod 1 995, 13-19; Neale 1993, 9-20). Einleitung 39 senz maskuliner Heldengestalten gebunden, sondern eher an einen bestimmten Modus der Wirklichkeitserfassung und -einordnung. Auch ist die hier vermit­ telte >Wirklichkeit< nicht per se maskulin.

Dabei wird eine schier unendliche Folge von Bildern hergestellt, die in die Unkenntlichkeit entschwinden - ähnlich, wie sich unser Spiegelbild in dem Moment, wo wir zwischen zwei Spiegeln stehen, bis ins Unendliche fortzusetzen scheint (vgl. Dällenbach 1 989). 4 Den Verlauf eines solchen >Backlash< skizziert Faludi wie folgt: Zunächst lösen die weiblichen Emanzipationsbestrebungen eine Verunsicherung des männlichen und kollektiven Selbst aus; es kommt zu einer >Krise der Männlichkeit<. Die Folge ist eine Panikstimmung, die sich gegen die vermutete Ursache, die Frauen, richtet.

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