Jugendliche begleiten: Was Padagogen wissen sollten by Joachim Armbrust

By Joachim Armbrust

German description: Die Pubertat ist eine Umbruchzeit, eine Herausforderung fur die Heranwachsenden wie auch fur die Erwachsenen in ihrer Umgebung, z.B. Eltern und LehrerInnen. Jugendliche brauchen intestine vorbereitete sanktionsarme Raume fur eine wertbildende Kommunikation. Sie wollen Grenzerfahrungen machen, sie hinken mal der Lerngruppe hinterher, preschen ihr aber auch einmal voraus, sie wollen das Verhaltnis zwischen eigener Wirksamkeit und eingesetzten Kraftaufwand herausfinden. Joachim Armbrust zeigt, was once guy uber die Pubertat wissen muss und wie guy Jugendlichen als verstandnisvoller Begleiter am besten zur Seite steht: als aufmerksame individual, die Steuerungshilfe anbietet, aber nicht aufzwingt.

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Sie war ganz beschwingt von der Vorstellung, bei diesem Wettbewerb mitzumachen und ich sah mich genötigt, sie zu fragen, ob sie ihre Stimme in diesem Rahmen für konkurrenzfähig hält – was ihre Freude schon etwas milderte. Als ich ihr dann vorschlug, wenn sie es ernst meinen würde, würde ich ihr Gesangsunterricht bezahlen, und ihr dann auch gleich jemanden nannte, der sie darin unterstützen könnte und dass ich den auch schon gefragt habe, da wurde sie sehr viel leiser. Es war klar, dass sie diese Art von Einsatz nicht bringen mochte.

Das ist aufregend und spannend und braucht nichts über den Augenblick hinaus. Und trotzdem findet parallel dazu ein Suchen nach Zukunftsbildern statt. Der junge Mensch bildet quasi nebenher Entscheidungs- und Suchräume aus, die seine Zukunft vorausgestalten. Er bastelt an möglichen Zukunftsidentitäten und überführt sie Schritt für Schritt ins Leben. Er findet hierfür unterschiedlichste Vorbilder im echten, leibhaftigen Leben, aber er stößt auch auf medial erzeugte Handlungsvorbilder, sei es nun über Kino, Fernsehen oder Bücher, über Video oder über Internetforen.

In weiteren Gesprächen wurde deutlich, dass er für dieses Ziel wesentlich mehr Energie aufwenden musste, als wenn er in eine vorbereitete Berufshülse hineingewachsen wäre. Aber das war er bereit in Kauf zu nehmen und er war zuversichtlich, es schaffen zu können. Er hatte Vorbilder in seinem Umfeld, die sich auch selbstständig gemacht hatten und damit Erfolg hatten. Das Selbstkonzept eines in einer ersten Partnerschaft verletzten Mädchens lautete: Nie mehr Beziehungen. Ich werde allein leben, ich werde mich nie mehr so verletzen lassen!

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