Österreichische Privatrechtsgeschichte (Springers by Ursula Floßmann

By Ursula Floßmann

Bis heute das einzige umfassende Lehrbuch zum Thema: Student/innen k?nnen sich weiterhin auf den bew?hrten Aufbau verlassen. Die ?bersichtliche Institutionen- und Dogmengeschichte erkl?rt geltendes Recht aus seinen Entstehungsbedingungen heraus und vermittelt den Gegenwartsbezug zur ?sterreichischen Privatrechtsgeschichte. Die Autorin integrierte in diese 6., aktualisierte Auflage neueste Rechtsentwicklungen – speziell zum Familien- und Erbrecht.

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Die Dicksten Diätlügen: Warum Diäten Nicht Funktionieren Und Wie Man Trotzdem Abnimmt

KurzbeschreibungAnanas macht schlank, nach 18 Uhr nichts mehr essen führt zur Idealfigur. Mal soll guy nur Kohlenhydrate essen, mal ausschließlich Eiweiß, dann wieder beides, aber strikt getrennt. was once stimmt eigentlich? Und was once bringen die gängigen Diäten? Tatsache ist: Bereits nach kurzer Zeit tauchen abgespeckte Pfunde wieder an Bauch und Hüften auf, und zwar noch zahlreicher als vorher.

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000 Paragraphen) und Kasuistik seine Anwendung ganz erheblich. Im Banne der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte des Jahres 1789 entstand der 1804 in Kraft gesetzte französische Code Civil (während der napoleonischen Zeit auch Code Napoleon genannt). Das Gesetz ist stark naturrechtlich beeinflußt und verarbeitet neben Gewohnheitsrecht germanischen Ursprungs auch gemeinrechtliche Elemente. Als Vorteil werden seine klare und elegante Sprache sowie die auf Fortbildung in der Praxis angelegten Generalklauseln angesehen, als Nachteil sein unübersichtliches System.

Savigny und Karl Friedrich Eichhorn zu nennen sind, verstanden ihr Wirken als Korrektiv zur Geschichtsfeindlichkeit der Aufklärung und zur „rationalistischen Entartung des Rechts“. Für sie war das Recht keine künstliche, willensmäßige und empirische Erfindung, wie es die Vernunftrechtslehrer verstanden, sondern ein naturnotwendiger Bestandteil der Volkskultur. Wie die Kultur, so wachse auch das Recht aus dem „gemeinsamen Bewußtsein des Volkes“ (Volksgeist), empfange daraus seine Geltung und werde durch den Willen eines Gesetzgebers eher gestört.

Die Homogenität der städtischen Bürgerschaft gründete sich allerdings auf eine „negative“ Freiheitsidee: Nur jene Rechtsminderungen, die im städtischen Wirtschaftsleben unerträglich erschienen, wurden beseitigt. Andere – z. B. unterschiedliche Teilhabe an den politischen Rechten – blieben bestehen. Die rechtlich abgesicherte Vorherrschaft „ratsfähiger“ Geschlechter (Stadtpatrizier) ließ sogar die Handwerkerzünfte erst allmählich in die politische Verantwortung für die Stadt hineinwachsen. Daneben gab es Personen „niedrigeren Standes“, die von der politischen Willensbildung gänzlich oder doch zum Teil ausgeschlossen blieben.

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