Über schuld und schuldarten : Eine terminologische by Carl Schmitt

By Carl Schmitt

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Die Begründung des neuen Vorentwurfes spricht sich Bd. I, S. 225 sehr klar darüber aus: „die Erörterung, ob der Mensch Willensfreiheit besitze und ob die deterministische oder indeterministische Anschauung richtig ist, gehört nicht in das Gebiet des Strafrechts, sondern in das der Philosophie und Psychologie; der Ausdruck „freie Willensbestimmung" ist nicht im metaphysischen Sinne des gewöhnlichen Lebens zu verstehen". Für den Kriminalpolitiker bleibt freilich das Problem trotz jener Worte der Begründung ein fundamentales, aus dem sich je nach der Entscheidung für die Anlage und den Aufbau des ganzen Strafrechts grundverschiedene Folgerungen ergeben; für den Dogmatiker des vorliegenden Rechts dagegen ist die Angelegen*) W i e v.

M e r k e l 1 ) macht diesen Einwand in folgender Formulierung : Der Staat stuft seine Strafe nach der verbrecherischen Wirksamkeit ab, diese muß also zur Schuld gehören. (Z. I, S. ) Demgegenüber ist aber daran zu erinnern, daß der Staat auf eine äußerlich gleiche Wirksamkeit in sehr verschiedener Weise reagiert, daß der Unterschied in der Bestrafung vorsätzlicher oder fahrlässiger Herbeiführung eines Erfolges Merkels Worte widerlegen kann. Daß der schwere Erfolg das Urteil über den Täter tatsächlich erheblich beeinflußt, ist keine Widerlegung; allerdings muß eine Schulddefinition darauf Rücksicht nehmen, daß das Wollen oder das Nichtvermeidenwollen eines Erfolges je nach der Schwere des Erfolges verschieden beurteilt wird.

Insofern ist es richtig mit B e l i n g (Verbrechen S. 45) die Schuld eine Eigenschaft des Willens zu nennen und zu betonen, daß es der Willens i n h a 11 ist, der die Schuld begründet; denn er qualifiziert den Vorgang. Aber es wäre falsch, den WillensJ ) Näheres darüber und weitere Argumente gegen die Definition der Schuld als psychologischer Beziehung und eine Zusammenstellung der Autoren, welche sie vertreten, im II. Teile dieser Arbeit, weil eine solche Definition augenscheinlich den Oberbegriff von V.

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