Wer bist Du, Gott? by Anselm Grün, Wunibald Müller

By Anselm Grün, Wunibald Müller

Show description

Read Online or Download Wer bist Du, Gott? PDF

Similar german_2 books

Die Dicksten Diätlügen: Warum Diäten Nicht Funktionieren Und Wie Man Trotzdem Abnimmt

KurzbeschreibungAnanas macht schlank, nach 18 Uhr nichts mehr essen führt zur Idealfigur. Mal soll guy nur Kohlenhydrate essen, mal ausschließlich Eiweiß, dann wieder beides, aber strikt getrennt. was once stimmt eigentlich? Und used to be bringen die gängigen Diäten? Tatsache ist: Bereits nach kurzer Zeit tauchen abgespeckte Pfunde wieder an Bauch und Hüften auf, und zwar noch zahlreicher als vorher.

Prüfungstrainer Physik: Klausur- und Übungsaufgaben mit vollständigen Musterlösungen, 3. Auflage

Mit diesem Klausurtrainer gehen Sie sicher in die Pr? fung. Viele ? bungen zu allen Bereichen der Physik bereiten Sie gezielt auf die Klausur vor. Ihren Erfolg okay? nnen Sie anhand der erreichten Punkte jederzeit kontrollieren. Und damit Sie genau wissen, was once in der Pr? fung auf Sie zukommt, enth? lt das Buch Musterklausuren von vielen Hochschulen!

Extra resources for Wer bist Du, Gott?

Example text

WUNIBALD MÜLLER: Viele Atheisten sind Atheisten, weil sie gar nicht anders können. Sie sind davon überzeugt und müssen es ja um ihrer eigenen Redlichkeit willen sein. Ich bin von meiner persönlichen Lebenserfahrung und von meinem Beruf als Psychotherapeut her nicht so sehr an philosophischen und theologischen Fragestellungen interessiert, ob jetzt Gott existiert oder nicht, sosehr ich das für wichtig und legitim halte. Für mich ist entscheidender, welche Bedeutung mein Glaube oder aber mein Nicht-Glaube an Gott bei der Bewältigung der existenziellen Fragestellungen und Erfahrungen meines Lebens einnimmt.

Sie versuchen Aussagen über Gott beziehungsweise seine Nicht-Existenz zu machen, die von einem Verständnis ausgehen, nach dem man Gott chemisch oder physikalisch nachweisen oder seine Nicht-Existenz beweisen könne. So glaubt der Neuropsychologe Michael Persinger (vgl. Trutwin 2009, S. 129), den Nachweis führen zu können, dass der Gottesglaube nichts anderes sei als das Ergebnis einer pathologischen Überempfindlichkeit des Gehirns. Religiöse und mystische Erfahrungen sind für ihn lediglich Erzeugnisse von Gehirnfunktionen im Schläfenlappenbereich, die im Labor künstlich erzeugt werden können.

Und doch ist Jesus, der Sohn Gottes, die Grundlage unseres Glaubens. Natürlich kenne ich die Diskussion, dass die Bezeichnung »Sohn Gottes« im Judentum ein Beziehungsbegriff ist. Wer besonders eng mit Gott verbunden ist, der ist Sohn Gottes, so etwa König David. Aber die griechische Deutung dieses Wortes, die für die frühe Kirche maßgebend wurde, hat den Begriff »Sohn Gottes« seinsmäßig ausgelegt: Jesus ist Sohn Gottes, von Gott gezeugt. Schon Johannes hat Jesus als das Wort bezeichnet, das im Anfang bei Gott war.

Download PDF sample

Rated 4.03 of 5 – based on 12 votes